Umbau und Sanierung Pflegeheim "Haus an der Teck", Dettingen/Teck

 

Umbau und Sanierung Pflegeheim "Haus an der Teck", Dettingen/Teck

Aufgrund veränderter Anforderungen in der heutigen Pflege sowie gestiegener Qualitätsansprüche wurde der gesamte Gebäudekomplex aus den 80er Jahren in zwei separaten Bauabschnitten generalsaniert. Hierzu wurde ein Teil der Bewohner während der Bauphasen in ein benachbartes Gebäude umquartiert, der andere Teil der Bewohner blieb im Gebäude. Der Betrieb im bewohnten Gebäudeteil, in der Wäscherei und in der Großüche, sowie die Haustechnikzentrale musste über die gesamte Bauzeit gesichert und aufrecht gehalten werden. Auch die logistische und verkehrstechnische Anbindung des Gebäudes für Krankentransporte, Anlieferungsverkehr etc. war im Rahmen der Sanierung sicherzustellen.

Im ersten Bauabschnitt wurden im Erdgeschoss die bestehenden Büros und Gemeinschaftsräume zu Pflegezimmern für die Erweiterung des Demenzwohnbereichs umgebaut. Die bestehenden Pflegezimmer im 1. OG und 2.OG wurden kernsaniert, die vorhandenen Dacheinschnittsbalkone im 2. OG wurden durch Gauben ersetzt. Das Dachgeschoss wurde in Holzbauweise aufgestockt und die Gebäudehülle durch neue Fensterelemente und einem Wärmedämmsystem energetisch saniert.

Im zweiten Bauabschnitt wurden die Pflegebereiche 1. OG bis 3. OG über der sich im Betrieb befindlichen Großküche und dem Speisesaal, inkl. der Gebäudehülle kernsaniert. Sowohl die Verwaltung als auch das Foyer im EG wurden ebenfalls unter laufendem Betrieb saniert. Der dreigeschossige Anbau über dem Haupteingangsbereich im EG wurde für die Gemeinschaftsräumlichkeiten beider Bauabschnitte erstellt und ermöglicht mit den großzügigen Glasflächen der Pfosten-Riegel-Fassaden einen herrlichen Ausblick zur Burg Teck. Die Aufzugsanlagen, die Haustechnikzentrale, als auch ein Teil der Außenanlagen wurden ebenfalls erneuert.

Durch die Umwandlung von Aufenthalts- und Funktionsräumen entstanden 22 neue Bewohnerzimmer. Insgesamt stehen den Bewohnern nun 92 großzügige Einzelzimmer mit jeweils eigenem Badezimmer zur Verfügung. Die Gesamtfläche wurde durch Anbauten im Eingangsbereich und im Dachgeschoss erweitert und das großzügige und einladende Ambiente des Hauses blieb erhalten.